Rückblick 2025
Die Zeit fliegt schon wieder. Ratzfatz ist das Jahr 2025 vorbei gegangen. Vielen Dank an alle Gäste, die mit dem Moselguide bei unterschiedlichen Führungen unterwegs waren. Ich durfte wieder viele nette und interessante Menschen kennenlernen. Was für ein Privileg. Für mich war es ein aufregendes und forderndes Jahr. Es begann mit der Ausbildung und Prüfung zum Domführer in Trier. Mittlerweile fühlt sich der Trierer Dom schon wie ein zweites Wohnzimmer an. Es macht sehr viel Spaß den Gästen die faszinierende Geschichte und die fantastischen Kunstwerke dieser Kirche näher zu bringen. Ein Ort wo seit 1700 Jahren gebetet wird. Eine Bauwerksführung durch den Dom in Trier ist wie durch ein offenes Geschichtsbuch zu laufen.
Nach der Domausbildung ging es nahtlos weiter denn die Ausbildung für die Marc Aurel Ausstellung stand an. Im Museum zu führen war eine neue Erfahrung für mich. Am Anfang stand die Aufgabe sich in das Leben und Wirken dieses besonderen Kaisers einzuarbeiten. Danach war das Timing und der rote Faden gefragt um den Gästen eine lebendige und kurzweilige Führung zu präsentieren. Dabei hat das tolle Ausstellungsdesign und die erstklassigen Stücke geholfen. Ich freue mich schon auf die nächste Idee des Landesmuseum Trier.
Auch dieses Jahr haben Ewald Thömmes und ich uns mit der Wasserversorgung auseinandergesetzt und 3 Stadtführungen in Trier angeboten im Rahmen der Führungen Unterirdisch spezial. Es ging von der Ausgrabung unter dem Club Aktiv an der Bergstraße los wo die römische Ruwer-Wasserleitung die Fundamente der späteren Stadtmauer kreuzt. Danach ging es durch den Palastgarten mit seinen Brunnen zur Weberbachstrasse. Nachdem wir den Petraubrunnen auf dem Trierer Hauptmarkt in Augenschein genommen haben, fand der Abschluss im Keller der Steipe statt. Rund um den Hauptmarkt gab es im Mittelalter 4 Brunnen. Im Keller kann man den Galbbrunnen entdecken. Nach dieser Tour in Trier schätzt man sein ständig verfügbares und gesundes Leitungswasser viel mehr und vor allem bewusster. Für unsere Vprfahren war es oft lebensgefährlich.
Jetzt kann die Saison 2026 für die Gästeführer in Trier kommen. Ich freue mich darauf.